Ziel dieses Teilprojektes ist
es, die Navigations- und Orientierungsmöglichkeiten von Blinden und Sehbehinderten
durch mobile Geräte, die lokale Sensorinformationen mit Modellinformationen aus ortsbasierten
Diensten zusammenführen können, nachhaltig zu verbessern.
Dazu sollen
die in Umgebungsmodellen abgelegten Daten über kartierte Objekte mit lokalen Messungen
von Entfernung, Größe und Farbe kombiniert werden.
Auf diese Weise ist
eine Identifikation von Objekten und damit deren akustische Benennung möglich. Gleichzeitig kann
durch Fusion dieser Daten auch eine Aktualisierung des Umgebungsmodells erreicht
werden.
Aufbauend auf diese Basisdienste soll eine Navigationshilfe entstehen, die bei Eingabe
eines gewünschten Ziels eine blindengerechte Routenplanung durchführt und die Anwender
unter ständigem Abgleich von Sensor- und Modellinformation unter Umgehung von Hindernissen
auf dem Weg begleitet. Darüber hinaus soll die Navigationshilfe Zugriff auf weitere im
Sonderforschungsbereich entstehende Dienste wie virtuelle Litfaßsäulen, Lokalisierung
anderer Anwender etc. ermöglichen.