Photorealistische Darstellungen lichtdurchlässiger Materialien sind mit den bisher kennen
gelernten Beleuchtungsmodellen
kaum möglich. Sie beruhen alle auf der Annahme, dass Licht, welches einen Gegenstand trifft, an dessen
Oberfläche reflektiert bzw. gestreut wird. Diese Annahme gilt allerdings nur für opake Oberflächen.
Bei lichtdurchlässigen Materialien (z.B. Milch, Haut, Marmor) dringt das Licht zu einem gewissen Teil in die
Materie ein und wird im Inneren gestreut.
Der Vortrag behandelt Verfahren, die eine realistische Darstellung solcher Materialien ermöglichen.
Ausgehend von grundlegenden Approximationsmethoden für den Strahlungstransport im Medium werden weitere
Verfahren zur Beschleunigung vorgestellt. Bis heute ist man dem Ziel, lichtdurchlässige Objekte in Echtzeit
zu rendern, sehr nahe gekommen. Auf diese aktuellen Ansätze wird ebenfalls eingegangen.