Zwar stellt das Raytracing eine sehr gute Methode dar um spekuläre
Reflexionen und ihre globalen Wechselwirkungen zu modellieren, hinterlässt aber das
Problem, dass alle anderen globalen Lichter mittels eines ambienten Terms angenähert
werden müssen. Radiosity-Verfahren berücksichtigen hingegen die diffusen Wechselwirkungen
einer Computergenerierten Szene sehr genau und liefern so sehr realistische Bilder von Räumen,
in denen die diffuse Reflexion den Hauptanteil der globalen Beleuchtung ausmacht.
Ein wesentliches Problem dieser Verfahren ist jedoch der imense Rechenaufwand, der die
Anwendung speziell für komplexe Szenen unattraktiv macht. Dieser Vortrag soll neben einer
kurzen Einführung in das "klassische" Radiosity, Ansätze für eine Beschleunigung des
Verfahrens aufzeigen. Im jeweiligen Kontext wird dabei kurz auf Implementierungsansätze
und Vergleiche zu den bisherigen Vorgehensweisen eingegangen.