Mit der Verwendung der folgenden Konverter ist es moeglich, die eigenen Datensaetze, vorausgesetzt sie liegen im Tecplot oder CGNS Format vor, in ein uniformes Gitter zu konvertieren. Generell ist es von Vorteil, wenn die Daten bereits im CGNS Format vorliegen, da die Erzeugung von CGNS Dateien aus Tecplot Daten einigen Beschraenkungen unterliegt. Im Folgenden werden die Konverter kurz erklaert: tecplot2cgns: ------------- tecplot2cgns Konvertiert Tecplot Dateien im ASCII Format nach CGNS. Dabei darf in der Tecplotdatei: - nur eine Zone existieren - das Gitter rectilinear oder uniform sein Es sind keine untrukturierten Gitter oder Multigrids erlaubt. Um sie dennoch konvertieren zu koennen, kann man in Tecplot direkt ein rectilineares Gitter erstellen und sich die Datenwerte interpolieren lassen. Dieses Gitter sollte dan als ASCII Tecplot Datei gespeichert werden. Die Information zu Beginn der Tecplot Datei muss wie folgt aussehen: TITLE = "Beliebige Beschreibung des Datensatzes" VARIABLES = "x" "y" "z" "VelocityX" "VelocityY" "VelocityZ" ZONE T="Rectangular zone" I=210, J=94, K=58, F=POINT ... extractortest: -------------- extractortest Hier werden Daten vorberechnet, die spaeter fuer das Resampling benoetigt werden. Dieser Schritt ist nicht unbedingt notwendig, ermoeglicht jedoch eine extaktere Interpolation beim folgenden Resampling Schritt. Als Eingabe sind auch CGNS Dateien mit unstrukturierten Gittern erlaubt. resampletest.linux: ------------------- resampletest [-i N] [-f N] [-r N] [-v VAL] [-u] [-g] [-s] [-p] [-m N] [-d VAL] CGNSFILE -i -- use the given number of threads for intersection calculations during the octree construction phase -f -- use the given number of threads for refining the octree structure -r -- use the given number of threads for resampling the data -v -- use voxel sizes of at most the given value times the edge length of the bounding cube in border regions (value must be in (0.0, 1.0]) -u -- suppress the octree correction (this will accelerate the resampling process significantly but will also introduce artifacts in most visualization tools) -g -- allow ragged borders (this will accelerate the resampling process significantly but will lead to unpleasing visualizations near the geometry's surface) -s -- use slow octree correction (this may be necessary if the fast octree correction requires too much memory) -p -- compress the temporary voxel information files (use this option if you're short of disk space; requires gzip/gunzip) -m -- generate a uniform grid; the voxel size is determined by the bounding cube size divided by the given number -d -- generate dummy voxels with the specified value (used for datasets that do not fill the complete volume) Dieses Programm resampelt eine CGNS Datei und schreibt das Resultat als uniformes Gitter in Tecplot. Da dieses bei grossen Datensaetzen etwas laenger dauern kann, ist es mit -i, -f und -r moeglich mehrere Prozessoren gleichzeitig zu benutzen. Falls es sich um einen Standardrechner mit nur einem Prozessor handelt, brauchen diese Parameter nicht beruecksichtigt werden. Im Wesentlichen sind folgende Paramter von Bedeutung: -g wird benutzt, falls extractortest nicht vorher ausgefuehrt wurde, d.h. keine Vorberechnungen stattfanden. -m ist unbedingt notwendig und legt die maximale Aufloesung des uniformen Gitters in eine Dimension fest. Mit -d 0 werden alle leere Zellen gefuellt und der Wert 0 zugewiesen. Dies ist notwendig, da es sich bei der Ausgabe um ein komplettes uniformes Gitter ohne Loecher handeln soll. tecplot2raw: ------------ Konvertiert das neu gesampelte (uniforme) Tecplotgitter in das raw-Format, das von dem 2D LIC Tool verwendet wird. Das resultierende raw-Format besteht aus zwei Dateien. Die vom resampler erzeugte raw-Datei selbst und eine .dat Datei, welche die Beschreibung der .raw Datei beeinhaltet. Diese muss selbst erzeugt werden und beeinhaltet 3 Eintraege fuer einen Zeitschritt und 4 Eintraege fuer mehrere Zeitschritte(Vorsicht: Nicht mit der .dat Datei von Tecplot zu verwechseln). Das Format ist bei den konvertierten Datensaetzen immer FLOAT3: 1.) Nur ein Zeitschritt ObjectFileName: LES_27710_subzone_resampled_128x128x128.raw Resolution: 128 128 128 Format: FLOAT3 Der erste Eintrag steht fuer den Dateiname des .raw Files, also der konvertierten Datei. Die Aufloesung kann dem Dateinamen der konvertierten .raw Datei entnommen werden. Das Format ist immer mit FLOAT3 definiert. 2.) Mehrere Zeitschritte ObjectFileName: ben%04d.raw Resolution: 128 32 64 TimeDependent: 0 5 Format: FLOAT3 Bei ben%04d.raw steht das %04d fuer eine Dezimalzahl mit 4 Stellen, das bedeutet dass ben0000.raw der erste Zeitschritt ist, ben0001.raw der zweite usw... mit TimeDependent werden die Anzahl der Zeitschritte (Beginn und Ende) angegeben - hier ben0000.raw bis einschl. ben0005.raw ANWENDUNGSBEISPIEL: ------------------- Hier ein kleines Anwendungsbeispiel um einen Datensatz von Tecplot unstrukturiert in das dat/raw Format zu konvertieren: 1.) Tecplot starten, Datensatz laden und rectilineares Gitter erstellen. Dann den Datensatz interpolieren und als ASCII, Point (nicht Block) abspeichern. Datei oeffnen und Information am Kopf der Datei pruefen (siehe oben tecplot2cgns) 2.) tecplot2cgns ausfuehren ------- AB HIER FALLS DIE DATEN BEREITS IM CGNS FORMAT VORLIEGEN ------- 3.) extractortest ausfuehren. Es werden einige Dateien erstellt. 4.) resmapletest.linux -m 200 -d 0 ausfuehren. Es wird ein uniformes Gitter im Tecplotformat mit der maximalen Aufloesung von 200 erstellt. 5.) tecplot2raw ausfuehren 6.) .dat Beschreibungsdatei erstellen (siehe tecplot2raw). Obacht: Die .raw Datei heisst genau gleich wie die .dat Tecplotdatei. Um Konflikte zu vermeiden, sollte die .raw Datei in einen separaten Ordner kopiert werden und dann die zugehoerige .dat Beschreibungsdatei erstellt werden. Sind erst einmal die Schritte 1-3 ausgefuehrt, kann der resampler immer wieder auf diese Dateien angewendet werden. So ist es moeglich uniforme Gitter unterschiedlicher Aufloesung zu erzeugen.