Das autobench-Projekt
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
(BMBF) ist ein Zusammenschluß von mehreren
Automobilfirmen (unter anderem BMW), Softwarehäusern
für Simulationssoftware und Technologie-Providern wie der
GMD und der
Universität Stuttgart.
Ziel dieses dreijährigen Projektes ist es, den Entwurf und die Entwicklung
von Automobilen durch numerische Simulationen (Crash, Umformtechnik,
Stabilität, Schwingungsverhalten, ...) zu beschleunigen und gleichzeitig
die Anzahl der benötigten Prototypen zu verringern. Im Rahmen des Arbeitspakets
3 Crashsimulation wird am Institut für Informatik der Universität
Stuttgart seit Juni 1999 (zuvor
Universität Erlangen)
unter der Leitung von
Prof. Dr. Th. Ertl
das Programm crashViewer entwickelt.
Dieses Visualisierungstool entsteht in enger Zusammenarbeit mit der
Abteilung EK-21 (Crashsimulation) des Forschungs- und Ingenieurszentrums
der BMW Group und kommt hier sowohl im
Pre- als auch im Postprozessing bereits zum praktischen Einsatz.
Der crashViewer ist komplett in C++ geschrieben und
setzt auf den Graphik APIs Cosmo3D und
OpenGL/Optimizer auf.
Unter Ausnutzung neuester Technologien und Forschungsergebnisse bildet er
ein äußerst leistungsfähiges dreidimensionales Werkzeug, welches
unter anderem die folgenden
Aufgaben beherrscht: