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Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme

Crash-Animation

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Crash-Animation

Die Visualisierungsapplikation crashViewer basiert derzeit auf den High-Level-Graphik-APIs Cosmo3D/OpenGL Optimizer, welche ihrerseits auf der weit verbreiteten Graphikbibliothek OpenGL aufbauen.
Beim Crash werden die ersten 120ms simuliert und die Ergebnisse in ca. 60 Zeitschritten gespeichert. Die Fahrzeuggeometrie wird dabei in Abhängigkeit von dem Entwicklungsstatus des Fahrzeugprojektes durch 300.000 bis über 500.000 Finite Elemente abgebildet. Mit der fortschreitenden Entwicklung der Hard- und Software werden die Ansprüche an die Modellgenauigkeit und damit die Anzahl der Finiten Elemente immer größer.
Um diese Datenmenge visualisieren zu können, wurde in einem ersten Schritt ein effizientes Szenengraph-Design entwickelt, dass die invariante Topologie der Crash-Netze ausnutzt, indem sie nur einmal im Szenengraphen abgespeichert wird.

Unter Open Inventor könnten aufgrund der Szenengraphen-Semantik die Koordinaten für jeweils einen kompletten Zeitschritt im linken Teil des Szenengraphen durch einen Switch ausgewählt werden, während die Topologie einmalig durch die Shape-Knoten repräsentiert würde.

Die Szenengraphen-Semantik bei Cosmo3D unterscheidet sich von der bei Open Inventor insofern, als dass Transformationen und Attributmodifikationen ausschließlich nach unten weitergegeben werden – nicht nach rechts. Daher wird jedes Bauteil in jedem Zeitschritt durch einen eigenen Shape-Knoten repräsentiert. Dieser assoziiert die Darstellungseigenschaften des Bauteils mit einer Geometriebeschreibung, die sich wiederum die Topologie mit allen Zeitschritten und die Koordinaten mit den anderen Geometrien teilt.
Ferner wurde das Koordinaten-Objekt für Gouraud-schattierte Flächen so definiert, dass sowohl die Koordinaten als auch die Normalen über ein Index-Set referenziert werden können.


Dieser Film zeigt einen Fahrzeugausschnitt mit Dummy beim Front-Crash.


Kontakt: Ove Sommer Email: Ove.Sommer@informatik.uni-stuttgart.de