Hauptseminar Interaktive Visualisierungstechniken[1]



Thema: 3D Multiresolution
Referent: Achim Eichhorn
Termin: 15.02.2001
Dokumente: Test [ps][2] [pdf][3]   |   Folien [ppt][4]   |   Ausarbeitung [doc][5]


3D Multiresolution

 

3D Texturing ist ein mächtiges Werkzeug, welches es dem Anwender ermöglicht Volumendatensätze direkt zu rendern und zu untersuchen. Der nur begrenzt vorhandene Texturspeicher stellt hierbei jedoch ein Problem dar. Passt ein Objekt nicht vollständig in den Texturspeicher, so muss ein "Bricking" genanntes Pagingverfahren angewendet werden. Dieses Verfahren benötigt Rechenzeit und wirkt sich somit negativ auf die Interaktivität aus.

Die meisten Datensätze bestehen jedoch auch aus Regionen, die für den Anwender nur von geringer Bedeutung sind. Beim Multiresolution Texturing werden die für den Anwender interessanten Bereiche mit einer höheren Texturauflösung gerendert als die uninteressanten Bereiche. Auf diese Weise wird weniger Texturspeicher benötigt und die Anzahl der Texturelookups werden eingeschränkt.

Das Bilden einer Texturhierarchie mit unterschiedlichen Auflösungsstufen, das Rendern auf einer passenden Proxygeometrie sowie Ansätze zur Vermeidung von Artefakten werden Gegenstand des Vortrags sein.

Die Beispielgrafik zeigt, wie sich unter Verwendung dieser Techniken der Texturspeicherbedarf bei 2 Hierarchiestufen in der Texturhierarchie auf 57% des Originalspeichebedarfs, und bei 4 Stufen sogar auf 29% des Originalspeicherbedarfs reduzieren lassen.


[Quelle: "Level-Of-Detail Volume Rendering via 3D Textures", Weiler]



Literatur


      Universität Stuttgart, Institut für Informatik,
Abteilung Visualisierung und Interaktive Systeme

http://www.vis.uni-stuttgart.de/ger/teaching/lecture/ws00/seminar_volumen/eichhorn/index.html