Zwar stellt das Raytracing eine sehr gute Methode dar um spekuläre Reflexionen und ihre globalen Wechselwirkungen zu modellieren, hinterlässt aber das Problem, dass alle anderen globalen Lichter mittels eines ambienten Terms angenähert werden müssen. Radiosity-Verfahren berücksichtigen hingegen die diffusen Wechselwirkungen einer Computergenerierten Szene sehr genau und liefern so sehr realistische Bilder von Räumen, in denen die diffuse Reflexion den Hauptanteil der globalen Beleuchtung ausmacht.
Ein wesentliches Problem dieser Verfahren ist jedoch der imense Rechenaufwand, der die Anwendung speziell für komplexe Szenen unattraktiv macht. Dieser Vortrag soll neben einer kurzen Einführung in das "klassische" Radiosity, Ansätze für eine Beschleunigung des Verfahrens aufzeigen. Im jeweiligen Kontext wird dabei kurz auf Implementierungsansätze und Vergleiche zu den bisherigen Vorgehensweisen eingegangen.
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Universität Stuttgart, Institut für Informatik, Abteilung Visualisierung und Interaktive Systeme http://www.vis.uni-stuttgart.de/ger/teaching/lecture/ss03/seminar_rendering/koesteml/index.html |