Um Aussagen über den Vergleich von Varianten[1] machen zu können, müssen zunächst die Einflussfaktoren, die von numerischen und physikalischen Instabilitäten herrühren, minimiert werden. Dazu müssen die Orte, an denen solche Instabilitäten auftreten, detektiert und visualisiert werden. Am Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI)[2] des Projektpartners GMD[3] wurde ein Deformationsfunktional entwickelt, dass die relative Verschiebung eines Netzknotens zu seiner Nachbarschaft bewertet. Die Standardabweichung dieser Netzdeformation über mehrere Simulationsläufe kann schließlich als Farbe auf der sich verformenden Geometrie visualisiert werden.
Bei der Auswertung dieser Visualisierung bestand bisher jedoch das
Problem, die Stellen zu entdecken, an denen sich eine Instabilität
entwickelt. Auch hier bietet sich beim
crashViewer[4] wieder die
Visualisierung mit Hilfe einer eindimensionalen Index-Textur (siehe
auch
Selektives
Ausblenden der Geometrie durch RGBα-Texturen[5]) an. Mit Hilfe
des unten dargestellten
Transferfunktionseditors[6]
kann die Geometrie, an denen sich die Netzdeformation über alle
Simulationsläufe stabil verhält, interaktiv ausgeblendet werden, so
dass die Initialstellen der Instabilität sofort sichtbar werden.
Im weiteren kann der Benutzer die Kamera an solchen Punkten fixieren,
um die Entwicklung auch bei eingeblendeter Gesamtgeometrie verfolgen
zu koennen. Diese Vorgehensweise unterstützt den Ingenieur also beim
schnellen Auffinden und Bewerten von Instabilitäten, die in ein und
demselben Modell bei mehreren Simulationsläufen auftreten.
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Universität Stuttgart, Institut für Informatik, Abteilung Visualisierung und Interaktive Systeme http://www.vis.uni-stuttgart.de/ger/research/proj/autobench/stability/index.html |