Durch den Übergang zu unabhängig voneinander vernetzten Bauteilen bekommt die Abbildung von Bauteilverbindungen wie zum Beispiel von Schweißpunkten im Simulationsprozess eine immer wichtigere Bedeutung. Es hängt derzeit vom Zeitpunkt im Fahrzeugentwicklungsprozess ab, ob die Schweißpunktdaten bereits im CAD-Modell definiert sind oder für erste Simulationsläufe von den Berechnungsingenieuren im vernetzten Fahrzeugmodell spezifiziert werden müssen.
crashViewer unterstützt den Anwender beim Validieren bereits definierter Schweißpunkte sowie beim Setzen neuer Schweißpunkte. Unter anderem werden für jeden Schweißpunkt folgende Kriterien überprüft:
Sofern eines oder mehrere der Kriterien bei eingelesenen
Schweißpunkten nicht erfüllt sind, wird der Schweißpunkt durch eine
andere Geometrie oder Farbe repräsentiert:
Die fehlerhaften Schweißpunkte können dann jeweils – auch nach dem
Fehlertyp getrennt – nacheinander durchgegangen und korrigiert
oder gelöscht werden.
Das Setzen neuer Schweißpunkte kann entweder einzeln durch
Anklicken der zu verbindenden Bauteilnetze geschehen oder durch das
Festlegen einer Linie mit Start- und Endpunkt, die anschließend auf
die Geometrie projiziert wird und entlang derer in zuvor
spezifizierten Mindestabständen neue Schweißpunkte definiert werden,
sofern alle oben genannten Kriterien erfüllt sind.
Darüber hinaus können Schweißpunkte auch verschoben oder gelöscht
werden.
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Universität Stuttgart, Institut für Informatik, Abteilung Visualisierung und Interaktive Systeme http://www.vis.uni-stuttgart.de/ger/research/proj/autobench/spotweld/index.html |