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Strömungsvisualisierung

Durch die Leistungssteigerungen der Höchstleistungsrechner und die Fortschritte auf dem Gebiet der numerischen Verfahren sind in den letzten Jahren zeitabhängige, dreidimensionale Strömungssimulationen möglich geworden. In den meisten Fällen können die hierbei produzierten riesigen Datenmengen nicht mehr mit den traditionellen Plotpaketen und Postprozessoren untersucht und bewertet werden. Benötigt werden vielmehr interaktive Werkzeuge, die in enger Kopplung mit der Berechnung und unter Ausnutzung aller Möglichkeiten der dreidimensionalen Darstellung (Geometrie, Farbe, Beleuchtung, Texturen, etc.) neue Darstellungsmethoden für Skalar-, Vektor- und Tensorfelder, sowie die effiziente Aufbereitung zu Bildern oder Filmsequenzen ermöglichen. Die Forschungsaktivitäten in diesem weiten Feld wurden in folgenden Projekten begonnen:

Visualisierungpakete:
Verschiedene Toolkits wurden installiert und hinsichtlich ihrer Filter- und Mapping-Möglichkeiten untersucht. Dabei wurden gerade im Bereich der Unterstützung von flexiblen Gitterstrukturen große Performanceunterschiede deutlich. Für das Paket IRIS Explorer wurden die Probleme bei der automatischen Generierung von Bildsequenzen für die Videogenerierung gelöst.
Visualisierung von Vektorfeldern:
Viele der neueren Verfahren zur Visualisierung von 3D-Vektorfeldern sind bisher in keiner Produktionsumgebung vorhanden und können daher auch nicht in ihrem realen Anwendungsnutzen bewertet werden. Im Rahmen von IRIS Explorer wurde daher ein Modul zum effizienten Particle-Tracing in strukturierten Gittern entwickelt, das als Grundlage für die Visualisierung von 3D-Vektorfeldern mit Hilfe von Strömungsbändern dient. Untersucht wird, wie sich verschiedene lokale Feldeigenschaften auf die Bänder abbilden lassen.
Integration von Simulation und Visualisierung:
Schon aus Gründen der Speicherplatzeffizienz kann die traditonelle Trennung von graphischer Aufbereitung und Berechung nicht aufrecht erhalten werden. Die Dateischnittstelle muß durch eine engere Kopplung (Inter-Prozess-Kommunikation und schnelle Netze) ersetzt werden. Um die Vorteile dieses Interactive Steering besser demonstrieren zu können, wurde ein in FORTRAN implementierter äußerst umfangreicher Code zur Strömungssimulationen als ein IRIS Explorer Module gekapselt, das durch Drag-and-Drop transparent auf einer beliebigen Maschine im Cluster gestartet werden kann.

Vectors StreamBand


R. Grosso



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